Gebäudeschadstoffe (Asbest & Co.)

Asbestmuseum
Um Schaden von sich und anderen abzuwenden, muss man wissen, wo Asbest & Co. eingebaut ist oder wie es aussieht, damit man erkennt, wenn man ihnen bei der Arbeit begegnet. Aber im Gegensatz zu den Gefahrstoffen, die Sie in Ihrem Betrieb im Einsatz haben, sind diese Materialien nicht als solche gekennzeichnet.

Viel zu häufig kommt es deshalb vor, dass Personen bei Umbauten, Renovierungen oder den täglichen Instandhaltungsarbeiten Asbest & Co. antreffen und unwissentlich anbohren, sägen oder entfernen. Durch diese unsachgemäßen Arbeiten werden die gefährlichen Substanzen frei gesetzt und gefährden die Gesundheit derjenigen, die die Arbeiten durchführen, und andere, die das Gebäude nutzen. Asbestfasern können zudem Gebäude auf lange Zeit kontaminieren.

Damit Ihr Instandhaltungspersonal und damit Ihr Unternehmen optimal auf unliebsame Überraschungen vorbereitet ist, kommen wir mit unserem Asbestmuseum zu Ihnen vor Ort.

Weil Menschen nur verstehen, was sie be-greifen, enthält das Asbestmuseum nicht nur ausführliches Bildmaterial, sondern auch sicher verpackten Schaustücke, sodass die Besucher des Asbestmuseums auch haptisch die Beschaffenheit der Materialien erfahren. Mit einem Praxisteil, in dem sie an kritischen Stellen in Ihrem Betrieb zeigen können, was sie gelernt haben, schließt das Asbestmuseum ab.

Asbestkatasters/Gebäudeschadstoffkataster
Mit Hilfe des automatisierten Asbestkatasters/Gebäudeschadstoffkatasters können Sie in Ihrem Unternehmen systematisch erfassen, an welchen Stellen welche Gebäudeschadstoffe und in welcher Form vorhanden sind. Sie vermeiden damit, dass versehentlich Arbeiten an potenziell schadstoffhaltigen Bauteilen durchgeführt, und damit Personen gefährdet werden. Sie bewerten damit ebenso die Sanierungsdringlichkeit nach Asbest-Richtlinie.

Anderes
Gerne übernehmen wir auch »traditionelle« Arbeiten in diesem Sektor, wie zum Beispiel

  • Betriebsbegehungen zur Identifizierung von Gebäudeschadstoffen
  • Environmental Due Diligence Audit (EDD) zur systematischen Aufnahme Ihres Standorts/Gebäudes oder der von möglichen Investitionsprojekten auf potenzielle Risiken hinsichtlich Gebäudeschadstoffe wie Asbest & Co.
  • Probenahme, Veranlassung von Analysen, Interpretation der Ergebnisse und Ableitung von möglichen Sanierungsmaßnahmen
  • Erstellen eines Asbest- bzw. Gebäudeschadstoffkatasters
  • Ausschreibung der Sanierungsarbeiten und Auswahl von Sanierungsfirmen
  • Begleitung der Sanierung als Sachverständiger nach TRGS 519

Wenn Sie ein spezifisches Anliegen haben, so melden Sie sich bitte bei uns, damit wir sehen, wie wir Ihnen eine Lösung auf den Punkt bringen können.

 


News
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Für die BG ETEM untersucht Stuntman Holger Schumacher Gefahren im Straßenverkehr und am Arbeitsplatz. Er zeigt, was passieren kann, wenn wir aus Überzeugung, Nachlässigkeit, Faulheit oder Unwissenheit auf »Sicherheit« verzichten. Quelle: BG ETEM

02.09.2019 - Flexible Beschäftigungsformen und Gesundheitsförderung im Betrieb

Ein Fünftel aller Erwerbstätigen in Deutschland hat keine unbefristete Vollzeitstelle. Für die betriebliche Gesundheitsförderung ist diese Gruppe von Beschäftigten aus verschiedenen Gründen schwer zu erreichen.Der neue Report der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) zeigt, wie Unternehmen dennoch etwas für die Gesundheit ihrer Minijobber, Teilzeitkräfte sowie Zeit- und Leiharbeitskräfte tun können.

09.10.2019 - Rollen im Gefahrgutrecht Empfänger/Entlader

Welches ist die Definition des Empfängers bzw. des Entladers? Fällt Ihr Unternehmen unter diese Definition? Welches sind typische Pflichten?

01.10.2019 - REACH-Verordnung: Aktuelle Hinweise wegen des Brexits

Im Hinblick auf die EU-Chemikalienverordnung REACH hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) erneut Hinweise und Empfehlungen zu Konsequenzen eines möglichen ungeregelten Brexit am 31. Oktober 2019 veröffentlicht.