EMKG-Modul

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat eine Handlungshilfe für die Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen veröffentlicht, das Einfache Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe EMKG. Es dient dazu, aufgrund

  • der Stoffeigenschaften (R- oder H-Sätze)
  • der eingesetzten Stoffmenge sowie
  • der Expositionsdauer

die Gefährdung hinsichtlich Hautkontakt oder Inhalation in einfacher Weise zu ermitteln.

Bei der BAuA gibt es dazu

  • die Taschenscheibe (für Gefährdungen durch Inhalation) und
  • die Taschenkarte (für Gefährdungen durch Hautkontakt).

Damit können Sie im Handumdrehen die Gefährdung von Tätigkeiten mit Gefahrstoffen ermitteln. Was bei der Verwendung dieser »Offline-Tools« bleibt, ist die Frage der schlüssigen und einfachen Dokumentation des Ergebnisses. Gerade wenn Sie zig Gefahrstoffe im Einsatz haben, ist der Aufwand für eine entsprechende Gefährdungsbeurteilung mit Dokumentation immens.

Damit das für Sie im überschaubaren Rahmen bleibt, hat Dieter Hubich ein Excel-Modul entwickelt, das die Einstufungen des EMKGs elektronisch verarbeitet. Es ist in unsere StoffMATRIX integriert, sodass Sie die Daten nur einmal führen müssen.


News
18.03.2019 - Kühne These: Unterweisungen dürfen Spaß machen

Für viele Unternehmen sind Unterweisungen im Arbeitsschutz nur eine gesetzliche Pflicht. Mit der richtigen Kommunikation können sie aber auch zu einem Mehrwert für den betrieblichen Alltag werden. Wie das geht, vermittelt eine neue Praxishilfe der Kampagne kommmitmensch.

13.02.2019 - Brauchen Sie Argumente für Arbeitsschutzmaßnahmen?

Die BAuA hat einen Artikel zu den volkswirtschaftlichen Kosten durch Arbeitsunfähigkeit veröffentlicht. Diese Produktionsausfallkosten betreffen Lohnkosten und den Verlust an Arbeitsproduktivität.

07.03.2019 - Wir haben kein Gefahrgut! - Sind Sie sicher?

Im Rahmen der Datenerhebung zum Rechtsverzeichnis oder während Audits erleben wir es häufig, dass Kunden der Meinung sind, mit Gefahrgut nichts zu tun zu haben. Dementsprechend gibt es in diesen Unternehmen niemanden, der sich mit dem Thema auskennt. Diese Unternehmen gehen unter Umständen ein hohes Risiko ein und wir möchten im Folgenden darauf eingehen, warum das so ist, und wie Sie dem entgegenwirken können.

21.02.2019 - REACH und der Brexit: ECHA veröffentlicht weitere Informationen

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat am 08. Februar 2019 auf ihrer Website diverse Empfehlungen veröffentlicht, wie sich betroffene Unternehmen im Rahmen der Europäischen Chemikalienverordnung (REACH) auf den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU vorbereiten können.