Environmental Due Diligence Audits (EDD)

Als Privatpersonen kaufen wir nicht die Katze im Sack. Wir legen Wert auf kulante Umtauschmöglichkeiten, auf Rückgaberecht und auf Garantien, die über die rein rechtlichen Anforderungen hinausgehen. Vor allem informieren wir uns zuvor eingehend über das Kaufobjekt.

Bei Unternehmenszu- und -verkäufen ist so etwas nicht oder nur mit aufwändigem Vertragswerk möglich. Deshalb werden bestehende Verträge sowie aktuelle und zurückliegende Bilanzen von Rechtsanwälten beziehungsweise Wirtschaftsexperten peinlich genau unter die Lupe genommen. Vergessen werden sollte bei solchen Transaktionen nicht, dass Grundstücke, Gebäude und Maschinenpark ein Umwelt- und Sicherheitsrisiko bergen, die für den Käufer zu Folgeinvestitionen und zu Haftungsansprüchen von Dritten führen können. Diese spezifischen Risiken werden bei einem Environmental Due Diligence Audit beurteilt.

Besondere Situationen:
Informationen zu Environmental Due Diligence Audits (ab 01:10) und Genehmigungsverfahren.
Solche Environmental Due Diligence Audits führen wir seit Jahren erfolgreich für mittlere, große und sehr große Unternehmen durch. Dabei wird die aktuelle und frühere Nutzung des betreffenden Standorts ausgewertet und mögliche Eintragspunkte für Schadstoffe identifiziert, die zu Boden- oder Grundwasserverunreinigungen geführt haben könnten. Ferner wird der Standort dahingehend begutachtet, ob und gegebenenfalls welche Gebäudeschadstoffe, wie Asbest, PCB etc. vorhanden sind. Auf Basis dieser als »Phase I« bezeichneten Bestandsaufnahme wird entschieden, ob gegebenenfalls weitere technische Untersuchungen eingeleitet und durchgeführt werden müssen.

Ein Environmental Due Diligence Audit ist auch jenseits von Kauf- oder Verkaufsinteressen für Sie sinnvoll, wenn Sie den aktuellen Status Ihres Standorts kennen (lernen) wollen. Vor allem bei Standorten mit längerer Historie kann das von Wichtigkeit sein. In diesem Zusammenhang ermitteln wir für Sie auch den EHS-rechtlichen Genehmigungsstatus.

Wir verrechnen diese Leistungen in der Regel nach Festpreis. Die tatsächlichen Kosten sind abhängig von der Größe/Komplexität Ihres Standorts und der vereinbarten Audittiefe beziehungsweise Auditbreite. Ihr Ansprechpartner ist Dieter Hubich (E-Mail).

 


News
13.04.2018 - Bußgeldkatalog BetrSichV

Der LASI hat einen Bußgeldkatalog zur BetrSichV veröffentlicht, der es den Aufsichtsbehörden erlaubt, vergleichbar zu agieren. Schauen Sie doch mal rein, um zu sehen, wo und wie Sie Geld sparen können.

06.04.2018 - Am 1. Juni 2018 Ende der Übergangsfrist für wiederkehrende Prüfungen von Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen

Am 1. Juni 2018 endet die Übergangsvorschrift (§ 24 Abs. 4 BetrSichV), wonach für Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen, die vor dem 1.6.2012 errichtet wurden, nun auch die allgemeine Prüfung nach Anhang 2 Abschnitt 3 Nr. 5.1 alle sechs Jahre durchzuführen ist.

02.02.2018 - Geschichten zum Genehmigungsmanagement - heute: Es ist doch nur EIN anderer Stoff

Kurz vor dem Zieleinlauf: Kleine Änderungen - große Wirkung, oder: Was passiert, wenn Herr Pfiffig sich kurz vor Abgabe des Antrags »nur« für einen anderen Einsatzstoff entscheidet.

15.12.2017 - UVP-Portal der Länder online

Die im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung von Zulassungsverfahren auszulegenden Unterlagen der Umweltverträglichkeitsprüfung werden zukünftig zentral im UVP-Verbundportal der Länder veröffentlicht. Für Verfahren mit Zuständigkeit von Bundesbehörden wird voraussichtlich ein separates Portal eingerichtet.

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